Das Gespenst von Canterville - Premiere 02.12.26

nach Oscar Wilde

Schloss Canterville hat alles, was ein richtiges Spukschloss braucht: Knarrende Türen, eine uralte Ahnengalerie, Fledermäuse und natürlich Simon, das Gespenst. Punkt Mitternacht, mit dem zwölften Glockenschlag, erwachen auch die Gemälde und füllen Nacht für Nacht die Eingangshalle mit Leben. In dieser einen Stunde herrscht die alte Ordnung des Adelsgeschlechts. Damit diese Tradition bestehen bleibt, geistert Simon seit Jahrhunderten durch die Flure. Seine Aufgabe übt er so gewissenhaft aus, dass es bis heute keinem der Grafen von Canterville gelungen ist, Käufer für das Anwesen zu finden. Dutzende von Interessenten verlassen entsetzt das ehrwürdige Gemäuer, sobald klagendes Wimmern, modriger Geruch und ein eisiger Lufthauch die Gänge und Gemächer erfüllen. Bis Familie Otis Schloss Canterville besucht. Vom Hokuspokus des Geistes lässt sich außer der jüngsten Tochter Virginia niemand beeindrucken. Statt zu gruseln wird Simon mit seinem Kettengerassel und Geistergewese zum Gespött der älteren Geschwister. Die Eltern entschließen sich zum Kauf. Herr Otis träumt von einem Golfplatz im Schlosspark, während Frau Otis über frische Farben und eine schicke Inneneinrichtung nachdenkt. Die Ahnengalerie soll als Erstes der Modernisierung zum Opfer fallen. Die Ahnen sind entsetzt und rufen aus Verzweiflung das Gericht der Verdammten herbei, um diese ungehobelten Menschen für ihr Verhalten zu bestrafen. Doch weder die Ahnen noch Familie Otis wissen, dass Simon und Virginia inzwischen Freunde geworden sind. Nun steckt Simon in einer Zwickmühle. Hilft der Geist Virginia und ihrer Familie, verrät er die Ahnen. Vertreibt er mit Hilfe der Verdammten die Familie Otis, verliert Simon die einzige Verbündete, die er jemals hatte. Wie wird sich das Gespenst entscheiden? Weitere Infos zum aktuellen Stück findet ihr unter Aktuelles Stück. Über Instagram und Facebook halten wir euch ebenfalls über Neuigkeiten, insbesondere Ensemble Aktivitäten auf dem Laufenden. Oder ihr abonniert unseren Newsletter, um immer up to date zu sein.

Über uns

Die Blinklichter – ein Familientheater: Unser Zielpublikum sind Grundschulkinder, aber wir begeistern auch Eltern, Großeltern und Jugendliche mit unseren Aufführungen. Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit präsentieren die Blinklichter ein neues Theaterstück mit Musik. Die Geschichte wird eigens für das junge Ensemble erfunden und die Lieder werden dafür komponiert. Die  Proben für die aktuelle Inszenierung beginnen nach den Sommerferien in den Kursen.  Alle Kurse wachsen bei den Proben zu einem großen Ensemble zusammen und jedes Blinklicht übernimmt Verantwortung für das Gelingen des Ganzen. Die mitwirkenden Kinder und Jugendlichen in ihren darstellerischen und gesanglichen Fähigkeiten zu fördern, ist unser theaterpädagogisches Konzept. Damit die Blinklichter auf der Bühne glänzen, erledigen ein Team aus Theaterleuten und aktive Mitglieder des Fördervereins die Arbeit hinter den Kulissen, um den entsprechenden Rahmen zu schaffen. Die ehrenamtlichen Helfer bei Bühne, Kostüm und Maske sind Mütter und Väter – oft noch, wenn ihre Kinder altersbedingt schon längst nicht mehr bei den Blinklichtern spielen.  Auch in diesem Sinn begreifen wir uns als Familientheater.

Letzte Neuigkeiten